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10 Erwartungen die Social Media Marketing nicht halten kann

Social Media Marketing - Trend Cloud Social Media Marketing ist im Augenblick die “Geheimwaffe” für alle Marketing-Manager. Die PR-Manager und Marketingentscheider deutscher Unternehmen blicken nach USA und versuchen zu verstehen was Social Media Marketing alles leisten kann. Die Agenturlandschaft passt sich diesen Anforderungen an und firmiert zahlreiche Mitarbeiter kuzerhand zu “Social Media Beratern” und “Social Media Experten” um.

Das Geschäft mit Marketingaktivitäten auf facebook, YouTube, XING, Twitter und Co boomt. Doch die Erwartungen an das neue Kommunikationsfeld sind hoch und können oft nicht gehalten werden.

Hier die sind 10 Erwartungen, die Social Media Marketing NICHT halten kann.

Social Media kann nicht….

  • die “Verlängerung” für Ihre Marketing Strategie sein.
    Eine Twitter Kampagne oder Facebook Fan-Seite die nur Ihre wöchentliche Angebote und Kommunikationsinhalte wiederholt kann keine ordentliche Marketing Strategie im Social Web sein.


  • ohne aktive Unterstützung vom Top-Management durchgeführt werden.
    Social Media ist nur mit der Zustimmung und der Unterstützung der Führungsebene, Vorstände und Geschäftsfüher, ergolgreich. Das Unternehmen stellt sich einem offenen Dialog und sollte bereit sein auf Rückmeldungen der Kunden einzugehen und die aufzugreifen. Die kulturellen Ängste sich dem Dialog zu “öffnen” sind tief in Unternehmen verankert (Es bestehen Ängste den Job zu verlieren, die Kontrolle zu verlieren etc.). Social Media sollte als Chance im Business Development gesehen werden.


  • als kurzfristiges Projekt gesehen werden.
    Social Media ist kein kurzfristiges Projekt. Schnelle Schritte führen nicht zu schnellem Erfolg, sondern meist zu einer Welle der Entrüstung (wie das Vodafone “Es ist Deine Zeit” Bespiel gezeigt hat). Konsequenz, Ausdauer und Experimentierfreude sind essentiell für den langfristigen Erfolg. Langsame Schritte steigern Loyalität, Glaubwürdigkeit und Transparenz. So kann der Erfolg im Social Media Mix wachsen.


  • unrealistische Ergebnisse in kurzer Zeit zaubern.
    Oft wird darüber diskutiert ob man den Return of Investment (ROI) für Social Media Marketing messen kann. Obwohl es schwer ist direkte Ergebnisse wie Umsatzsteigerung festzustellen, kann man zahlreiche wertvolle Informationen auswerten und analysieren. Social Media zeigt das Engagement der User aus, spiegelt die Stimmung und Reaktionen der Produkte wieder und erobert neue Zielgruppen. Kurzfristig sind die Ergebnisse sicherlich nicht relevant. Vergleichbar mit PR und CSR zeigen sich die Erfolge umsomehr im zweiten oder dritten Jahr der Aktivitäten.


  • außschließlich intern umgesetzt werden.
    Eine erfolgreiche Social Media Strategie bezieht zahlreiche Elemente der Marketing und Kommunikation, wie z.B. Online Vermarktung, eCommerce, Marketing, Kundenservice oder Öffentlichkeitsarbeit, ein. Meinungen, Forschung und Theorie sind kein Ersatz für Erfahrungen, die Internet Pioniere in den letzten 10 Jahren in Foren, Blogs oder anderen Web-Projekten sammeln konnten. Sie benötigen besondere Strategien, Kontakte, Instrumente und Erfahrungen für das Social Web, die in herkömmlichen Team in Unternehmen nur selten gegeben sind.


  • ein schneller Problemlöser für allgemeine Fehler oder schlechter Reputation sein.
    Social Media ist ein Spiegelbild des Unternehmen und ist ein Verstärker der Reputation auf den digitalen Medien. Wenn Sie beliebt sind ist das also förderlich, wenn nicht, kann der “Verstärker” sich auch negativ auswirken.


  • umgesetzt werden ohne ein realistisches Budget.
    Den Aufbau und die Pflege von Social Media Marketing Aktivitäten Bedarf nehmen dem technichen Know-How vorallem viel Zeit und Liebe für das Detail. Interaktionen mit Konsumenten, der schnelllebige Dialog und die aktive Leitung der Maßnahmen kann nicht umsonst oder günstig angeboten werden. Social Media bedeutet die Qualität in der digitalen Kommunikation zu erhöhen und Qualität muss auch etwas kosten.


  • eine Garantie für Umsatz oder Reichweite sein.
    Social Media ist kein direkten Treiber von Reichweite oder Umsatz. Dennoch kann man beide Faktoren langfristig beeinflussen und ggf. sogar direkte Ergebnisse messen. So besteht die Möglichkeit die “Zuschauer” und “Leser” auf besondere Links hinzuweisen und so den User-Traffic zu lenken. Oder sie steigern durch spezielle Angebote den Direkt-Verkauf, wie die Firma Dell mit @DellOutlet täglich auf Twitter beweist.


  • von “Studenten” die im “Internet leben” umgesetzt werden.
    Sie können den Mount Everest ohne Bergführer besteigen, aber würde Sie das tun? Die Erfahrungen und das Fachwissen machen den Aufstieg einfacher, oder retten unter Umständen sogar Ihr Leben. Unternehmen gehen oft ein großes Risiko ein, indem Sie auf die Hilfe und Unterstützung verzichten, oder sogar Social Media als “sinnlos” einstufen weil Sie aus eigener Kraft nichts erreicht haben.


  • Öffentlichkeitsarbeit ersetzen.
    Egal wie gut Ihre Website, Ihr Unternehmens-Blog oder Ihre Twitter Strategie auch sein mag, Sie brauchen trotzdem die journalistische Öffentlichkeit. Social Media kann sicherlich nicht die klasische PR Arbeit ersetzen, aber durchaus sinnvoll ergänzen.



  • Dieser Beitrag wurde in Anlehnung an den aktuellen Artikel “Ten Things Social Media Can’t Do” bei Adage verfasst.

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    1. Urks, muß das EMailformular meine Eingabe verhunzen ? gemeint war:
      … Form wie
      Vollständiger Name [spitze Klammer auf]ich[at]nix.de[spitze Klammer zu]

      Antworten

      Comment by Hingucker on Oktober 25, 2010 um 11:25 am

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